Mit dem
Time-Stretching - oft auch Time-Compression genannt - lässt
sich die Sample-Länge ohne Beeinflussung der Tonhöhe
verändern. Das Sample wird regelrecht auseinander gezogen
bzw. zusammengestaucht. Sehr vereinfacht dargestellt sucht der
Sampler bei der Verlängerung nach sich wiederholenden Schwingungsdurchgängen
und fügt davon ein paar Kopien dazwischen. Bei der Verkürzung
geschieht das Umgekehrte.
Diese Technik hat jedoch Grenzen, die sich in Nebeneffekten
wie Geräuschen, scheinbaren Mini-Delays oder metallischer
Klangfarbe bemerkbar machen.
Komplexe Time-Stretching-Algorithmen schaffen es jedoch beispielsweise,
einen fertigen Werbespot - wenn es sein muss - von 30 auf 29,34
Sekunden zu straffen.
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