Die Tonhöhe
eines Samples wird durch das Ausgangssignal und die Zuordnung
des Originaltonhöhe festgelegt. Kein Sampler hat eine automatische
Tonhöhenerkennung. SOllte die Originaltonhöhe von
der eingestellten einmal abweichen, kann man mit Hilfe der Pitch-Change-Funktion
die Tonhöhe des Sample-Materials umrechnen lassen. Das
ist zum Beispiel für Tuning-Korrekturen notwendig - etwa
dann, wenn innerhalb eines Gitarrensounds mal eine Saite nicht
ganz in Stimmung war. Aber auch eine Umkehrung der Time-Stretching-Funktion
ist möglich: Anstelle der Längenmanipulation bei unveränderter
Tonhöhe kann natürlich auch die Tonhöhe ohne
Veränderung der Länge manipuliert werden. Auch nicht-tonale
Sounds lassen sich so im Klang manipulieren.
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