Die
Geschichte der Rhythmusmaschinen beginnt früher... |
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...als
man vielleicht vermutet. Schon 1932 entwickelte der Avantgardekomponist
Henry Cowell zusammen mit Leon Thermen (dem Erfinder des Theremins
) das Rhythmicon, von dem aber nur wenige Exemplare hergestellt
wurden. Die ersten in Serie hergestellten Drumcomputer waren
der mit Tapeloops
arbeitende Chamberlin Rhythmate (1949) und der Wurlitzer
Sideman (1959), bei der die Rhythmen mit rotierenden
Kontakten erzeugt wurden. Der Sideman verkaufte sich ziemlich
gut und machte das Rhythmusmaschinenkonzept populär.
Weil er mit seinem Sideman nicht zufrieden war entwickelte
der japanische Akkordeonspieler Tsutomo Katoh 1963 zusammen
mit der Elektronikfirma Keio in Tokio (aus der dann später
Korg wurde) die DoncaMatic. |

Wurlitzer Sideman |
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Sie
bot ein paar einfache Preset-Rhythmen deren Klang (Don-Ca, Don-Ca...)
ihrer Namensgebung inspirierte. Auch an der Wiege von Roland
stand eine Drummaschine: 1972 baute Rolandgründer Kakehashi
in Japan den ersten Spross der legendären TR-Familie, die
TR-77. |
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