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Synthesizer, Sampler, MIDI &
Co.
Einstieg in die Welt der elektronischen Klangerzeuger
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Aftertouch
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Wie die
Anschlagdynamik, so wird auch die Aftertouch-Funktion über
die Tastatur gesteuert. Aftertouch bedeutet so viel wie "der
Anschlag danach", sprich: es geht darum, was man mit der
Taste macht, wenn man sie komplett angeschlagen hat. Lässt
man sie los, dann passiert nichts, außer dass der Ton
ausklingt.
Tastaturen mit Aftertouch verfügen zusätzlich noch
über einen Druckpunkt unter den Tasten. Legt man nach dem
eigentlichen Anschlag noch mehr Kraft in seine Finger, dann
kann man damit zusätzliche Effekte abrufen.
Ein gängiger Gebrauch ist die Steuerung des Vibratos. Je
nach zusätzlicher Kraft des Tastendrucks kann man damit
die Intensität eines Vibratos beeinflussen.
Beim Aftertouch unterscheidet man zwischen der monophonen und
polyphonen Variante. Der Unterschied soll an einem Beispiel
erklärt werden: Nehmen wir an, wir spielen einen dreistimmigen
Akkord und nutzen bei einer Taste den beschriebenen Druckpunkt,
um ein Vibrato zu erzeugen. Beim monophonen Aftertouch würden
in diesem Fall alle drei gespielten Töne mit Vibrato versehen,
egal ob man mit den entsprechenden Tasten den Aftertouch ausgelöst
hat oder nicht. Beim polyphonen Aftertouch wirkt der Effekt
ausschließlich auf den Ton, bei dem der Aftertouch bei
Tastendruck genutzt wurde.
Welche Bereiche eines Tonerzeugers man per Aftertouch variieren
möchte, hängt von den Wünschen des Benutzers
und den Möglichkeiten des entsprechenden Instruments ab.
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