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Synthesizer, Sampler, MIDI &
Co.
Einstieg in die Welt der elektronischen Klangerzeuger
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Voices
und Polyphonie - von Klangfarben und Stimmenzahl
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Bis zu 128
Klangprogramme (z.T. aber auch über Tausend) sind bei einem
Synthesizer üblich. Oft wird dabei zwischen Kombinations-Sounds
(Combinations, Patches) und Einzelsounds (Voice, Tone) unterschieden.
Letztere sind quasi die Basisprogramme (z.B. Saxophon, Synth-Pad),
während Combinations - wie der Name sagt - Einzelprogramme
zu einem komplexen Programm zusammenfasst (z.B. Streicher mit
Bläsern). Hinzu kommen dann meist noch verschiedene Effekte
(Hall, Delay etc.-). Manchmal ist es so, dass es erst die Kombinationen
und Effekte zusammen sind, die einen Klang wirklich gut erscheinen
lassen.
Eines sollte man aber immer bedenken: Kauft man sich Klangfarben
auf Diskette o.ä. dazu, denn müssen diese dem Format
des Synthesizers entsprechen. Es ist nicht möglich, Sounds
von Synthesizer A auf Synthesizer B zu übertragen, wenn
diese nicht kompatibel sind.
Oft wird der Ausdruck "Stimmen" für die verschiedenen
Klangprogramme benutzt. Im Zusammenhang mit elektronischen Klangerzeugern
ist hier aber vielmehr die maximale Anzahl von Tönen gemeint,
die gleichzeitig gespielt werden können.
Die Angabe der maximalen Stimmenzahl in den Beschreibungen der
Instrumente kann täuschen. Hier sollte man sein Augenmerk
auf den Begriff "maximal" legen, denn da kann der
Haken liegen.
Mischt man z.B. Split- und Layer-Sounds
oder sollen in Verbindung mit einem Sequenzer
umfangreiche Arrangements erstellt werden, dann sollte die
Poyphonie des Synthesizers (oder allgemein Klangerzeuger) deutlich
größer sein als 16 Stimmen. Spielt man z.B. zwei
Sounds gleichzeitig, werden beim Spielen einer Note zwei Stimmen
der Klangerzeugung gebraucht.
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